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SEO14 Min. Lesezeit

Lokale SEO und Google Unternehmensprofil: So kommen Sie ins Local Pack

Wenn der Wettbewerb auf der Karte erscheint und Sie nicht, liegt das selten am Pech, sondern an ein paar Entscheidungen im Profil. Kategorien, Bewertungsregeln, Standortseiten, Apple und Verzeichnisse: lokale SEO im Ganzen.

Jemand in Köln-Ehrenfeld tippt „Zahnarzt“ ins Handy und sieht drei Praxen auf der Karte. Eine ist Ihre Konkurrenz zwei Straßen weiter, eine heißt dort „Zahnarztpraxis Dr. Berg Implantate Bleaching Köln“, die dritte hat im Frühjahr geschlossen. Ihre Praxis, näher als alle drei, fehlt.

Das ist selten Pech, sondern die Summe kleiner Entscheidungen: eine falsche Hauptkategorie, eine Adresse in zwei Schreibweisen, Feiertagszeiten, die niemand gepflegt hat, Bewertungen ohne Antwort. Dieser Leitfaden zeigt, wie Sie das Google Unternehmensprofil sauber aufsetzen, aktuell halten, Bewertungen regelkonform sammeln, mehrere Standorte führen und die Kartendienste jenseits von Google abdecken. Die Beispiele stammen aus Branchen, die wirklich von der Karte leben: Praxen, Restaurants, Werkstätten, Kanzleien und Handwerk.

Wonach sortiert Google das Local Pack?

Google schreibt in der eigenen Hilfe, dass lokale Ergebnisse vor allem auf drei Faktoren beruhen: Relevanz, Entfernung und Bekanntheit. Relevanz heißt, wie gut Ihr Profil zur Suchanfrage passt. Entfernung ist der Abstand zwischen Suchendem und Unternehmen; ohne geteilten Standort schätzt Google ihn. Bekanntheit beschreibt, wie präsent ein Unternehmen ist: Zahl und Note der Bewertungen, Websites, die Sie erwähnen und verlinken, Ihre Sichtbarkeit im Netz insgesamt.

Die Entfernung können Sie nicht beeinflussen, es sei denn, Sie ziehen um. Die ganze Arbeit fließt deshalb in die beiden anderen Faktoren: ein Profil, das vollständig zu den gesuchten Leistungen passt, und ein Unternehmen, das auf Google und im übrigen Netz glaubwürdig wirkt.

Auf derselben Seite steht auch, dass man ein besseres lokales Ranking weder beantragen noch kaufen kann. Einträge mit dem Hinweis „Gesponsert“ sind Anzeigen. Wer Ihnen einen garantierten Platz unter den ersten drei auf der Karte verspricht, meint entweder Werbung oder Methoden, die gegen die Regeln verstoßen.

Das Fundament: Name, Kategorie und Adresse

Stimmen diese drei Felder nicht, rettet Sie der Rest des Profils nicht. Googles Richtlinien für das Unternehmensprofil regeln alle drei genau, und Verstöße können bis zur Sperrung führen.

Der Name: was auf dem Schild steht

Die Regel ist schlicht: Als Name gilt der reale Name, so wie er auf Schild, Website und Briefpapier steht. Slogans, Leistungsbeschreibungen, Stadtteile, Telefonnummern, Öffnungszeiten oder Filialcodes gehören nicht hinein. „Zahnarztpraxis Dr. Berg“ ist richtig, „Zahnarztpraxis Dr. Berg | Implantate, Bleaching, Köln“ nicht. Rechtsformzusätze wie GmbH kommen nur hinein, wenn sie im Alltag wirklich Teil des Namens sind.

Keywords im Namen scheinen manchmal kurzfristig zu wirken. Nur ist genau das der Verstoß, den Wettbewerber am leichtesten erkennen und melden, und die Richtlinien nennen ihn ausdrücklich als Grund für eine Sperrung. Solange Sie um die Wiederherstellung kämpfen, sind Sie von der Karte verschwunden.

Haupt- und weitere Kategorien

Die Hauptkategorie sollte die spezifischste Option sein, die den Satz „Dieses Unternehmen ist ein …“ korrekt ergänzt. Googles eigenes Beispiel: „Nagelstudio“ statt allgemein „Salon“. Eine kieferorthopädisch ausgerichtete Praxis sollte die Kategorie Kieferorthopäde prüfen statt Zahnarzt allgemein, ein Reifenservice eher die Reifenkategorie als die allgemeine Kfz-Werkstatt. Passt nichts genau, wählen Sie die nächstallgemeinere Kategorie; eigene Kategorien lassen sich nicht anlegen.

Weitere Kategorien beschreiben echte Abteilungen, nicht jede Leistung. Googles Beispiel ist ein Supermarkt mit Bäckerei und Feinkosttheke. Der Lieferservice eines Restaurants ist eine Leistung, keine Abteilung. Kategorien steuern außerdem, welche Funktionen das Profil bekommt (etwa Speisekarte und Bestelllinks bei Restaurants), und eine Änderung kann eine erneute Verifizierung auslösen. Hier also nicht ständig herumprobieren.

Adresse, Einzugsgebiet und virtuelle Büros

Die Adresse muss ein realer Ort mit dauerhafter Beschilderung sein, an dem Kunden tatsächlich empfangen werden. Postfächer, virtuelle Büros oder ein Schreibtisch, der nur als Geschäftsadresse dient, sind nicht zulässig. Wer beim Kunden arbeitet (Heizungsnotdienst, mobiler Reifenservice, Reinigungsfirma), ist ein Unternehmen mit Einzugsgebiet: Die Adresse wird aus dem Profil entfernt, stattdessen werden bis zu 20 Gebiete als Städte, Orte oder Postleitzahlen hinterlegt. Einen Radius gibt es nicht, und das Gebiet sollte laut Google nicht weiter als etwa zwei Autostunden vom Standort reichen.

UnternehmenstypAdresseEinzugsgebietWorauf achten
Ladengeschäft (Praxis, Restaurant, Werkstatt)Wird angezeigtNicht nötigDauerhaftes Schild, zu den Öffnungszeiten besetzt
Unternehmen mit Einzugsgebiet (Einsatz beim Kunden)Wird entferntBis zu 20 GebieteKein Radius, etwa zwei Autostunden vom Standort
Hybrid (Betrieb plus Außeneinsätze)Wird angezeigtKann ergänzt werdenKunden müssen vor Ort wirklich empfangen werden
Virtuelles Büro oder PostadresseNicht zulässigNicht zulässigOhne echten Betrieb kein Profil
Mehrere FilialenJede mit eigener AdresseJe FilialeÜberall gleicher Name, einheitliche Kategorien

Verifizierung und einheitliche Kontaktdaten

Ohne Verifizierung gehört Ihnen das Profil nicht wirklich. Die Methode bestimmt Google selbst, abhängig von Unternehmenstyp, Region und öffentlich verfügbaren Daten: Telefon, SMS, E-Mail, Live-Videoanruf, Videoaufnahme oder Postkarte; aussuchen können Sie sie nicht. Beim Video wird in der Regel erwartet, dass Sie in einer durchgehenden Aufnahme den Standort (Straßenschild, Nachbargeschäfte), den Betrieb (Schild, Ausstattung) und Ihre Verfügungsgewalt zeigen, etwa indem Sie mit dem Schlüssel aufschließen oder die Kasse bedienen. Die Prüfung dauert laut Google meist bis zu fünf Werktage.

Ein teurer Fehler: die Agentur oder den Webdesigner mit dem eigenen Google-Konto verifizieren lassen. Primärer Inhaber sollte immer das Konto des Unternehmens sein; Agentur und Mitarbeitende bekommen Verwalterrechte.

Dass Name, Adresse und Telefonnummer überall gleich lauten (im Fachjargon NAP), ist keine schriftliche Google-Regel, aber die Logik stimmt: Google erkennt Ihr Unternehmen auch durch den Abgleich mit anderen Quellen. Steht im Impressum „Venloer Straße 412“, bei einem Verzeichnis „Venloer Str. 412a“ und auf Facebook noch die alte Adresse, entsteht unnötige Unsicherheit.

  • Name, Adresse und Telefon in Fußzeile, Kontaktseite und Impressum genau wie im Profil
  • Die direkte Durchwahl der Filiale statt einer zentralen Hotline; Mehrwertdienstenummern akzeptiert Google nicht
  • Nach einem Umzug jeden Verzeichnis- und Social-Media-Eintrag mit alter Adresse einzeln korrigieren
  • Strukturierte Daten vom Typ LocalBusiness auf der Website: Name, Adresse, Telefon, Öffnungszeiten, Koordinaten
  • Eine Namensform, überall gleich geschrieben

Das Profil pflegen: Zeiten, Fotos, Leistungen

Laut Google erscheinen Unternehmen mit vollständigen und korrekten Angaben eher in lokalen Ergebnissen. Vollständig heißt nicht einmal ausgefüllt und vergessen. Wer vor verschlossener Tür steht, kommt selten wieder und schreibt nicht selten auf dem Heimweg eine Bewertung.

Öffnungszeiten und Feiertage

Tragen Sie Sonderöffnungszeiten rechtzeitig ein, und zwar für die Feiertage Ihres Bundeslandes. Fronleichnam, Allerheiligen oder der Reformationstag gelten nicht überall, und das Augsburger Friedensfest gilt sogar nur in einer einzigen Stadt. Dazu Heiligabend, Silvester und Brückentage, falls Sie schließen. Für die Werkstatt mit Samstagvormittag, die Praxis mit Mittagspause oder das Restaurant mit Ruhetag verhindern diese Angaben die Ein-Stern-Bewertung, die auf „Geöffnet“ bei heruntergelassenem Rollladen folgt.

Fotos und Videos

Google zählt Fotos und Videos zu den Schritten, die die lokale Sichtbarkeit unterstützen, ihre eigentliche Wirkung liegt aber in der Entscheidung der Suchenden. Außenansicht (damit man den Eingang findet), Räume, Team und die Arbeit selbst genügen. Verzichten Sie auf Stockfotos und starke Filter. Bei der Werkstatt der Meister an der Hebebühne, beim Restaurant echte Teller, bei der Kanzlei Eingang und Besprechungsraum.

Leistungen, Produkte und Beiträge

In die Leistungsliste gehört, was keine Kategorie abbildet: Implantate, Aligner und Bleaching bei der Zahnarztpraxis; Inspektion, HU-Vorbereitung, Bremsen und Klimaservice bei der Werkstatt. Jede Leistung bekommt eine kurze, verständliche Beschreibung. Beiträge sind für Aktionen, Termine und neue Angebote gedacht; posten Sie, wenn es etwas zu sagen gibt, statt wöchentlich etwas zu erzwingen.

Und Google baut das Produkt laufend um. Die Chatfunktion im Profil wurde im Juli 2024 vollständig abgeschaltet, die einfachen Websites aus dem Profil heraus im selben Jahr eingestellt. Bauen Sie Ihre Planung nicht auf eine einzelne Funktion. Was bleibt, sind korrekte Basisdaten, Bewertungen und Ihre eigene Website.

Bewertungen: einholen, beantworten, Grenzen kennen

Google schreibt offen, dass mehr Bewertungen und positive Noten dem lokalen Ranking helfen können und dass Antworten zeigen, dass Ihnen Rückmeldungen wichtig sind. Um Bewertungen zu bitten, ist also erlaubt und sogar erwünscht. Die Grenzen betreffen das Wie.

Googles rote Linien

Die Richtlinie gegen gefälschte Interaktionen auf Google Maps ist für Unternehmen eindeutig. Verboten ist all das; betroffene Bewertungen werden entfernt, bei wiederholten Verstößen drohen Maßnahmen auf Kontoebene:

  • Rabatte, Geschenke, Geld oder Gratisleistungen für eine Bewertung anbieten oder dafür, eine negative zu ändern oder zu löschen
  • Nur zufrieden wirkende Kunden fragen und unzufriedene auf ein internes Formular umleiten
  • Kunden im Laden zur Bewertung drängen oder bestimmte Inhalte verlangen, etwa den Namen einer Mitarbeiterin
  • Bewertungen von aktuellen oder früheren Beschäftigten, Verwandten oder Geschäftspartnern
  • Bewertungsquoten für das Team
  • Bewertungen kaufen oder mit Anbietern solcher Dienste arbeiten

Auch rechtlich ist das Thema geregelt. Nach Nummer 23c des Anhangs zum UWG ist es stets unzulässig, gefälschte Verbraucherbewertungen abzugeben oder in Auftrag zu geben. Zeigen Sie Kundenbewertungen auf Ihrer eigenen Website, verlangt § 5b Abs. 3 UWG die Information, ob und wie Sie sicherstellen, dass sie von echten Kunden stammen. In Österreich und der Schweiz gelten eigene Lauterkeitsregeln. Wie das im Einzelfall aussehen muss, klären Sie am besten mit Ihrer Rechtsberatung.

Im richtigen Moment und bei allen gleich fragen

Am besten funktioniert eine fast langweilige Methode: Nach Abschluss des Auftrags bekommen alle dieselbe kurze Nachricht mit Link. Bewertungslink und QR-Code finden Sie in der Profilverwaltung. Die Werkstatt fragt bei der Fahrzeugübergabe, das Restaurant mit einem kleinen Kärtchen zur Rechnung, die Kanzlei mit einem Satz in der abschließenden Mail. Schreiben Sie „Wir freuen uns über Ihre Erfahrung“, nicht „Wir freuen uns über fünf Sterne“.

Vorsicht bei E-Mails: Der Bundesgerichtshof hat 2018 entschieden, dass schon eine Bewertungsbitte in einer Rechnungsmail Werbung sein kann (VI ZR 225/17). Ohne Einwilligung oder die engen Voraussetzungen des § 7 Abs. 3 UWG, einschließlich des Hinweises auf das Widerspruchsrecht, wird es riskant. Die Kärtchen-Lösung im Laden ist rechtlich die entspanntere.

Antworten, gerade auf Kritik

Beantworten Sie jede Bewertung: positive kurz und persönlich, negative ruhig und konkret. Versuchen Sie nicht, die Diskussion zu gewinnen; der eigentliche Leser ist der nächste Kunde, der gerade entscheidet. Eine kurze Entschuldigung oder Erklärung, der Weg zur Klärung und ein Name genügen.

Für Praxen und Kanzleien gilt eine zusätzliche Grenze. Eine Praxis darf in der Antwort weder bestätigen, dass jemand Patient ist, noch auf die Behandlung eingehen; die ärztliche Schweigepflicht nach § 203 StGB und die DSGVO stehen dem entgegen. Für Werbeaussagen gilt zusätzlich das Heilmittelwerbegesetz. Anwältinnen und Anwälte bleiben nach § 43b BRAO bei sachlicher Information und äußern sich nicht zu Mandaten.

Mehrere Standorte: Profile und Standortseiten

Nehmen wir eine Zahnarztgruppe mit Praxen in Ehrenfeld, Sülz und Deutz. Jede Praxis bekommt ein eigenes Profil, weil jede ein eigener Ort ist, an dem Patienten empfangen werden. Nach Googles Regeln tragen alle Standorte in einem Land denselben Namen, und Standorte mit gleichem Angebot teilen dieselbe Kategorie. Steht der Stadtteil nicht auf dem Schild, gehört er auch nicht in den Profilnamen; er steht ja in der Adresse.

Ketten mit zehn oder mehr Standorten können eine Sammelverifizierung beantragen; danach lassen sich neue Standorte ohne Postkarte oder Video hinzufügen. Unternehmen mit Einzugsgebiet sind ausgenommen, und jede Marke beantragt einzeln. Wer die Standorte im Business Profile Manager gruppiert und jedem einen Filialcode gibt, spart sich später viel Arbeit bei Sammeländerungen.

Der Website-Link jedes Profils führt auf die Seite des jeweiligen Standorts, nicht auf die Startseite. Eine gute Standortseite enthält Adresse, Telefon und Öffnungszeiten, eine Karte, die Ärztinnen oder Mechaniker vor Ort, Leistungen, die es nur dort gibt, Anfahrt mit Parkmöglichkeiten und ÖPNV sowie echte Fotos. Drei Kopien mit ausgetauschtem Stadtteil durchschauen Google und Patienten gleichermaßen.

Seiten für Orte ohne Standort

Eine alte Falle der lokalen SEO sind fast identische Seiten wie „Zahnarzt Pulheim“ und „Zahnarzt Hürth“ für Orte, an denen Sie gar keine Praxis haben. Googles Spamrichtlinien nennen das Missbrauch von Brückenseiten (Doorway Abuse). Bedienen Sie ein Gebiet wirklich, etwa als Heizungsnotdienst, können Gebietsseiten sinnvoll sein, aber jede braucht echte lokale Inhalte: welche Leistungen dort angeboten werden, typische Anfahrtszeiten, erledigte Aufträge in der Nähe.

Profile für Ärztinnen und Anwälte

Kundennahe Berufsträger wie Ärzte oder Anwälte dürfen ein eigenes Profil haben. Arbeiten mehrere an einem Ort, hat die Organisation ein Profil, und jedes persönliche Profil trägt nur den eigenen Namen. Für Einzelberufsträger unter einer Marke empfiehlt Google ein einziges Profil nach dem Muster „Marke: Name“.

Jenseits von Google: Apple, Bing und Verzeichnisse

Google ist die größte Quelle für Kartenanfragen, aber nicht die einzige. Viele iPhone-Nutzer öffnen standardmäßig Apple Karten, manche suchen über Bing. Die Einrichtung ist ein Nachmittag Arbeit.

  • Apple Business (früher Apple Business Connect): Hier übernehmen Sie Ihre Ortskarte in Apple Karten und pflegen Fotos, Zeiten und Aktionsbuttons. Laut Apple ist die Standortverwaltung in Deutschland, Österreich und der Schweiz verfügbar.
  • Bing Places for Business kann Ihr Google-Profil importieren und regelmäßig abgleichen.
  • Branchenverzeichnisse mit echter Nutzung: Gelbe Seiten, Das Örtliche und 11880 in Deutschland, Herold in Österreich, local.ch und search.ch in der Schweiz.
  • Fachportale: Jameda und Doctolib für Praxen, Tripadvisor für Gastronomie, Bewertungs- und Vermittlungsportale im Handwerk. Sie bringen direkt Kunden und gehören zu den Quellen, über die Google Ihr Unternehmen einordnet.

Hunderte Einträge in vergessenen Webkatalogen bringen dagegen nichts. Wenige gepflegte Einträge schlagen hunderte verwaiste mit einer längst abgeschalteten Nummer.

Lokale Verlinkungen

Ein Teil der Bekanntheit entsteht durch Websites, die auf Sie verlinken. Für lokale Betriebe sind gute Links meist die digitale Spur dessen, was Sie ohnehin tun: Mitgliedschaft in IHK, Handwerkskammer oder Innung, das Trikotsponsoring beim Sportverein, ein Artikel in der Lokalzeitung, die Partnerliste eines Herstellers. Gekaufte Links verstoßen gegen Googles Spamrichtlinien, auch im Kleinen.

Erfolg messen und mit Regelbrechern umgehen

Die Leistungsansicht des Profils zeigt Profilaufrufe, die Suchbegriffe, über die man Sie gefunden hat, Anrufe, Routenanfragen und Website-Klicks, je nach Branche auch Speisekarten- oder Buchungsdaten. Die Suchbegriffe werden monatlich aktualisiert. Wertvoll ist der Verlauf: für welche Leistungen Sie gefunden werden, was sich nach einer Änderung bewegt. Anrufe zählen nur Klicks auf den Anrufbutton; wer die Nummer abtippt, taucht nicht auf.

Prüfen Sie alle paar Monate Ihre drei, vier wichtigsten Suchanfragen (etwa „Kfz-Werkstatt“ und „Bremsen wechseln“) von mehreren Punkten rund um Ihren Standort. Wegen der Entfernung sieht dieselbe Suche zwei Kilometer weiter völlig anders aus.

Wettbewerber, die gegen die Regeln verstoßen

Namen voller Keywords, Profile an virtuellen Büros oder drei Einträge für einen Betrieb belegen im Local Pack echten Platz. Der erste Schritt ist ein Änderungsvorschlag direkt am Eintrag auf der Karte. Hilft das nicht und geht es um irreführende Angaben bei Name, Telefonnummer oder Website, gibt es Googles Beschwerdeformular, das Business Redressal Complaint Form. Fügen Sie Belege bei, etwa ein Foto des Schildes, den Namen auf der eigenen Website des Betriebs oder den Handelsregistereintrag. Google sagt offen, dass es keine Bearbeitung garantiert und keinen Zwischenstand meldet; dokumentieren Sie selbst. Und melden Sie nur echte Verstöße: Ein Betrieb mit langem, aber echtem Namen betreibt kein Keyword-Stuffing.

Wo fangen Sie an?

  1. Prüfen Sie, ob das Unternehmenskonto primärer Inhaber des Profils ist; Agentur und Team bekommen Verwalterrechte.
  2. Gleichen Sie den Namen an das Schild an und wählen Sie die spezifischste zutreffende Hauptkategorie.
  3. Entscheiden Sie zwischen Adresse und Einzugsgebiet nach Ihrer tatsächlichen Arbeitsweise; kein virtuelles Büro.
  4. Bringen Sie Name, Adresse und Telefon auf Website, Impressum, Verzeichnissen und Social Media exakt auf den Stand des Profils.
  5. Tragen Sie jetzt die Sonderzeiten für die nächsten Feiertage Ihres Bundeslandes und die Weihnachtszeit ein.
  6. Ergänzen Sie echte Fotos, eine vollständige Leistungsliste und kurze Beschreibungen.
  7. Richten Sie einen festen Ablauf ein, bei dem alle Kunden nach dem Auftrag dieselbe Bewertungsbitte bekommen, ohne Anreize und ohne Vorauswahl.
  8. Beantworten Sie die Bewertungen der letzten drei Monate, die negativen zuerst.
  9. Verknüpfen Sie bei mehreren Standorten jedes Profil mit einer eigenen Standortseite mit echtem Inhalt.
  10. Übernehmen Sie Ihre Einträge bei Apple Business und Bing Places, versehen Sie den Profillink mit UTM-Parametern und werten Sie die Leistung quartalsweise aus.

Bei AYTE Digital beginnt lokale SEO mit einer gemeinsamen Prüfung Ihrer Profile, Standortseiten und Verzeichniseinträge; danach bringen wir diese Liste in die Reihenfolge, die zu Ihrem Betrieb passt. Die Profile bleiben in Ihrem Konto, und jede Änderung dokumentieren wir schriftlich.

Lassen Sie uns Ihr nächstes Projekt gemeinsam umsetzen. Preise veröffentlichen wir nicht auf der Website. Wir hören uns zuerst Ihren Bedarf an und beginnen innerhalb eines Werktags mit einem schriftlichen Angebot inklusive Leistungsumfang, Lieferumfang und Zeitplan.

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